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Modernisierung und Digitalisierung des Antonius Gymnasiums

Im Jahr 1985 erhielt die Schule zwölf Computer, an denen 24 SchülerInnen paarweise arbeiten konnten. Außerdem kamen die Computer bei der Erstellung von Vertretungsplänen und der Oberstufenplanung zum Einsatz. 1993 entwickelte ein Lehrer des Antons ein Computerprogramm zur Erstellung des Stundenplans, welches an vielen Schulen deutschlandweit genutzt wurde.

Um die Schule digital weiter auszustatten, erhält sie 1996 eine Spende von 18 Farbmonitoren und im Jahr darauf Zubehör für die Computer-AG vom Förderverein.

1994 gab es Schreibmaschinenkurse an der Volkshochschule, die von SchülerInnen besucht werden konnten. Seit dem 27.02.2014 bietet das Anton seine eigene Tastenschreib-AG an, in der SchülerInnen das Zehn-Finger-Schreiben und der Umgang mit Schreibprogrammen näher gebracht wird.

Das Anton ist seit August 2013 ein Teil der MINT-EC Initiative. Die Abkürzung MINT steht für die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, welche somit einen der Schwerpunkte bilden. Hier werden individuelle Fähigkeiten und Neigungen der SchülerInnen besonders gefördert, um Interesse an naturwissenschaftlichen Studiengängen zu wecken.

Eine umfangreiche Modernisierung fand im Jahr 1998 statt, im Zuge derer neue Lautsprecheranlagen in den Klassenräumen installiert wurden, die eine deutlich bessere Akustik ermöglichten. Darüber hinaus erhielten die Kunsträume die technischen Möglichkeiten, großflächige Film-, Dia- und Videoprojektionen in den Unterricht einzubinden. Außerdem ist das Anton nun in beiden Schulgebäuden „online“ und seit dem Schuljahr 2020/2021 auch mit WLAN ausgestattet.

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der Einsatz von Technik im Schulalltag stark gewandelt. So gab es beispielsweise um die 1970er die ersten Tageslichtprojektoren, die auf transparenten Folien angebrachte Schriftbilder und Grafiken zum Vermitteln von Informationen vergrößert auf eine Bildwand projizieren. Seit Ende der 1990er/Anfang der 2000er werden am St.-Antonius-Gymnasium Beamer im Unterricht eingesetzt. Diese ermöglichen eine vielfältige Gestaltung des Unterrichts durch das Projizieren von Bildern, Videos, Präsentationen und Vielem mehr. Im Schuljahr 2017/18 wurden zahlreiche Kurs- und Klassenräume mit weiteren Beamern ausgestattet. Anfang der 2010er wurden in den ersten Räumen Smartboards installiert. Ein Smartboards ist eine, mit einem Computer verbundene elektronische Tafel, an der man ebenfalls mit elektronischen Stiften, den „Active Pens“ schreiben kann. Über die Verwendungsmöglichkeiten einer normalen Tafel hinaus, eröffnet das Smartboard ebenfalls eine Vielfalt an Möglichkeiten, die digitalen Vorteile einen Computers im Unterricht zu nutzen.

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Nach dem Brand in der Aula im Jahr 2011, erfolgte eine Einrichtung der zwei Informatikräume, welche mit jeweils 31 Computern und einem Smartboard ausgestattet wurden. Diese Räume werden zu Demonstrations- und Recherchezwecken im Unterricht verwendet. Auch die durch Herrn Hörsting angebotene Tastenschreib-AG findet in den Informatikräumen statt.

Die schulinterne digitale online Plattform, welche es seit Beginn des Schuljahres 2018/ 19 gibt, bietet vor allem jetzt in der Corona-Krise viele Vorteile für SchülerInnen und LehrerInnen und vereinfacht unter anderem die Arbeit von zu Hause, aber auch in der Schule. Die online Lernplattform Moodle gibt es jedoch schon seit dem Jahr 2013 am Anton. Auch der digitale Vertretungsplan, welcher auf einem Bildschirm und Alt- und Neubau übertragen wird, befindet sich seit dem Frühjahr 2019 im St.-Antonius-Gymnasium.

Aktuell gibt es am St.-Antonius-Gymnasium insgesamt neun Smartboards, 24 Beamer und 15 Apple-TVs, wobei die Tendenz steigend ist. Auch die LehrerInnen besitzen nun seit etwa Ende 2020 eigene Ipads, welche unter anderem in Verbindung mit den Apple-TVs den Unterricht erleichtern und abwechslungsreicher gestalten. Ebenfalls gibt es auch 16 Schüleripads seit dem Jahr 2016, welche hauptsächlich in der Robotik-Ag verwendet werden. Ab Ostern 2021 soll es jedoch dann 50 Geräte für SchülerInnen geben.